ORF, Eco (26.04.2018): Bitcoin-Betrug: Hintermänner des Optioment-Skandals


Bornemann Dieter (ORF): Wenn Geldanlage-Versprechen zu gut klingen, um wahr zu sein – dann sind sie das auch nicht. Diese bittere Erkenntnis mussten rund 10 000 Anleger machen, die ihr Geld in das inzwischen verbotene Pyramiden-Spiel Optioment gesteckt haben. Die „Eco“-Redaktion hat gemeinsam mit der Tageszeitung „Die Presse“ erstmals im Februar über diesen mutmaßlichen Betrug mit Bitcoins berichtet. Vergangene Woche hat es in Kufstein eine Hausdurchsuchung bei einer Firma gegeben, die mit Optioment in Verbindung stehen soll. Wie aus einer vielversprechenden Geldanlage ein dubioser Kriminalfall wurde und welche Hintermänner dabei die Fäden ziehen, das haben Emanuel Liedl und Hans Wu herausgefunden. Video-bericht abspielen

JUVE: Optioment. Lansky Ganzger und Brandl & Talos beraten in Bitcoin-Betrug

Auf rund 100 Millionen Euro schätzen Ermittler den Schaden aus dem Anlagebetrug durch Optioment. Rund 10.000 Betroffene haben keinen Zugriff mehr auf das Geld, das sie über die Plattform in Bitcoins investierten, seit die Webseiten verschwunden sind. Gegen zwei mutmaßliche Drahtzieher gingen bereits Ende Dezember 2017 bei der Staatsanwaltschaft Wien Anzeigen ein. Artikel lesen.