DerStandard.at (11.07.2018): Bitcoin-Skandal – Schwund erfasst nächstes Unternehmen

Im Umfeld von Optioment wurde auch die Firma Cointed gefilzt. Anleger zittern jetzt um ihr Geld Als die Ermittler im April beim Tiroler Unternehmen Cointed zur Hausdurchsuchung anrückten, nahmen sie 13 Terabyte Daten mit. Das auszuwerten wird noch dauern. Den Ermittlern geht es vor allem darum zu klären, ob der Cointed-Mitgründer Christopher R. mit dem aufgeflogenen Bitcoin-Betrug Optioment in Verbindung steht. Die beschlagnahmten Daten sollen darüber Aufschluss geben – etwa über Kommunikations- und Zahlungsflüsse. Bei Cointed hat man im April betont, mit R. nichts mehr zu tun zu haben. Doch damit ist das Ungemach für das 2015 gegründete Unternehmen noch nicht vorbei. Artikel lesen

ORF, Eco (26.04.2018): Bitcoin-Betrug: Hintermänner des Optioment-Skandals


Bornemann Dieter (ORF): Wenn Geldanlage-Versprechen zu gut klingen, um wahr zu sein – dann sind sie das auch nicht. Diese bittere Erkenntnis mussten rund 10 000 Anleger machen, die ihr Geld in das inzwischen verbotene Pyramiden-Spiel Optioment gesteckt haben. Die „Eco“-Redaktion hat gemeinsam mit der Tageszeitung „Die Presse“ erstmals im Februar über diesen mutmaßlichen Betrug mit Bitcoins berichtet. Vergangene Woche hat es in Kufstein eine Hausdurchsuchung bei einer Firma gegeben, die mit Optioment in Verbindung stehen soll. Wie aus einer vielversprechenden Geldanlage ein dubioser Kriminalfall wurde und welche Hintermänner dabei die Fäden ziehen, das haben Emanuel Liedl und Hans Wu herausgefunden. Videobericht abspielen